FAQ \ Häufig gestellte Fragen zum Parkett

In der FAQ werden oft bzw. häufig gestellte Fragen beantwortet. Sollten sie keine Antworten gefunden haben, können sie sich mit ihrer Frage gerne an uns wenden. Wenn Sie ein Thema haben, das unbedingt in der FAQ stehen sollte, dann schreiben sie uns einfach an info@parkettwabe.de

Ein Stabparkett ist ein Holzfußboden.
Parkett wird Maschinell gereinigt.
Parkett = Echtholz
Laminat = Holzdekor
Einen Parkettboden zu verlegen kostet zwischen 12-22 € pro/qm.
Gerne können Sie ihren Preis individuell bei uns anfragen: JETZT PREIS ANFRAGEN
Grundsätzlich kann, unter bestimmten Voraussetzungen, Parkett auf Fußbodenheizung verlegt werden.
Im Vorfeld ist zu beachten, dass der Untergrund entsprechend präpariert werden muss und die Rohre der Flächenheizung sollten bestimmte Normen erfüllen. Ebenso spielt hier die Wahl des Holzes, und der Parkettart eine große Rolle. Als europäisches Holz ist Eiche am besten geeignet.
Außerdem ist darauf zu achten, dass eine Oberflächentemperatur von maximal 26°/27° C nicht überschritten werden darf, da es sonst zu Schäden wie z. B. übergroßer Fugenbildung und Deckschichtablösungen bei Mehrschichtparkett kommen kann.
Wie lange Sie etwas von Ihrem Parkettboden haben, hängt ganz von der Beanspruchung und der regelmäßigen und richtigen Reinigung und Pflege ab. Bei sachgemäßer Pflege kann Parkett, insbesondere Massivholzparkett, über Generationen hinweg erhalten bleiben.
Sind irgendwann die Abnutzungserscheinungen der obersten Schicht allzu deutlich, ist es sinnvoll den Boden abschleifen und neu versiegeln zu lassen.
In der Regel kann ein Mehrschichtparkett, je nach Stärke/Dicke der Nutzschicht/Deckschicht, bei einem normalen Gebrauchszustand (ohne Schäden) ein- bis maximal dreimal abgeschliffen werden. Daher ist auf hochwertige Qualität und die Dicke der Nutzschicht zu achten.
Bei festverklebtem Massivholzparkett können, je nach Schadensausmaß und Verfügbarkeit der Parkettart, einzelne Holzelemente ausgetauscht bzw. ergänzt werden. Bei „schwimmend“ verlegtem Mehrschichtparkett ist eine Reparatur meist nicht immer möglich.
Stehende Feuchtigkeit auf Parkett ist stets zu vermeiden! Verschüttete Flüssigkeiten daher schnellstmöglich aufwischen. Wasser führt zu Quellungen und Fugenbildung.

Geölte und gewachste Böden sind auf Grund ihrer Offenporigkeit gegen Eindringen von Wasser wesentlich empfindlicher als versiegelte Böden.
Holzfußböden sind grundsätzlich für Hausstaub-Allergiker sehr gut geeignet, da sich Holz weniger elektrostatisch auflädt als z. B. textile Bodenbeläge. Dadurch bleibt ein günstiges Luftionen-Verhältnis erhalten, es entsteht weniger Staub. Parkett lässt sich nebelfeucht aufwischen und somit gut von Staub befreien.

Da die Auslöser für Allergien sehr unterschiedlich sein können, sollte jedoch der gesamte Bodenaufbau unter Mithilfe des behandelnden Arztes oder Heilpraktikers hinsichtlich der Unbedenklichkeit individuell für jeden Allergiker ausgewählt werden.
Der Zweck einer Oberflächenbehandlung von Massivholzfußböden ist es, dem Boden einen Schutz gegen Verschmutzung und Beschädigung zu geben, ohne dass der natürliche Charakter des Materials zerstört wird. Außerdem soll eine Oberflächenbehandlung so beschaffen sein, dass das natürliche Arbeiten des Holzes nicht beeinträchtigt wird und das Material atmungsaktiv bleibt.
Bei der Oberflächenbehandlung unterscheiden wir in Versiegelung (lackieren) und Öl-/Öl-Wachs-Systeme. Die Produkte unterscheiden sich in ihren anwendungstechnischen Eigenschaften, ihrer chemischen Zusammensetzung, in Glanz und Farbwirkung, der mechanischen und chemischen Widerstandsfähigkeit, der Eindringtiefe, der Härtungszeit und ihrem Preis. Bei der Entscheidung für ein bestimmtes System sind die Kriterien Holzart, Verwendungszweck des Raumes, Beanspruchung des Bodens und nicht zuletzt die Umweltverträglichkeit zu beachten.

Versiegelungen sind filmbildend und bauen Verschleißschichten auf. Je höher die Schichtstärke der Verschleißschicht ist (Materialverbrauch pr qm), um so länger ist die Haltbarkeit. Parkettversieglungen gibt es in den Glanzgraden glänzend, halbmatt und matt. Die Mittel müssen in der Lage sein, gegen das Eindringen von Schmutz und Flüssigkeit zu schützen. Die Ausführung der Versiegelung erfolgt sofort nach dem Abschleifen des Holzfußbodens. Nach der TRGS 617 (Ersatzstoffe für Oberflächenbehandlungsmittel) (7) sollten möglichst Wassersiegel verwendet werden, wenn es konstruktiv notwendig ist. Dies gilt z. B. bei den kritischen Holzarten wie Buche, Esche und Ahorn, bei alten oder historischen Böden. Das Wachsen und Ölen ist die ursprünglichste Oberflächenbehandlungsmethode. Die Öl-/Öl-Wachs-Systeme sind ebenfalls nicht filmbildend.

Sie sind meist auf der Basis natürlicher Rohstoffe hergestellt, sie sind geruchsneutral und enthalten keine oder nur geringe Mengen an Lösungsmitteln. Die samtweiche, neutrale, offenporige Oberfläche beeinflusst das Raumklima positiv durch die ungehinderte Feuchteregulierung des Holzfußbodens. Geölte und gewachste Böden können leicht auch in Teilflächen repariert werden. Der Arbeitsaufwand für die Reinigung und Pflege ist aber erheblich aufwendiger, als bei einer versiegelten Oberfläche.
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